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In Deutschland sterben jährlich 33.000 Frauen und 15.000 Männer an Herzschwäche. Vitamin D könnte bei der Prävention eine wichtige Rolle spielen.
Bereits Anfang 2003 fanden Wissenschaftler des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen, Dr. Armin Zittermann und Stefanie Schulze Schleithoff (Bild rechts), erstmals deutliche Hinweise, dass eine Unterversorgung mit Vitamin D an der Entstehung der Herzmuskelschwäche beteiligt ist. In einer Studie mit 93 schwer herzkranken Patienten konnte Stefanie Schulze Schleithoff jetzt nachweisen, dass Vitamin D das Entzündungsprofil bei Patienten mit Herzmuskelschwäche verbessern kann.
“Zukünftig könnte Vitamin D als entzündungshemmende Substanz bei der Behandlung der Herzinsuffizienz von Bedeutung sein.”
Wichtiger aber, so die Forscherin, sei die vorbeugende Wirkung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung in jüngeren Jahren.
75 bis 90 Prozent des Bedarfs entstehe durch die UVB-Strahlung im Sonnenlicht. Allerdings reiche zwischen Oktober und April die UVB-Strahlung nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Der Körper speichere zwar in den Sommermonaten das “Sonnenschein-Vitamin”. Wer aber seinen Beruf im Büro ausübt und seine Freizeit hauptsächlich vor dem Fernseher oder dem Computer verbringt, bildet zu wenig Vitamin D.
Quelle: idw
Veröffentlichung in “American Journal of Clinical Nutrition“, Vol.83, Nr.4, 2006, S.754-759
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18.10.2006 23:09 |
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