pimbo
Ist das normal, dass von Tabeltten, die der Arzt aufgrund einer Zyste (damit die weg geht) verschreibt, Juckreiz bekommen kann???? Er sagte, dass das eigentlich nicht sein dürfte, aber getan bzw. was anderes verschrieben hat er nicht.
solanazea
was für Tabletten waren das denn?
Liebe Grüsse
solanazea
pimbo
mir noch nicht gesagt. Ich hatte sie das in einer E-Mail gefragt, aber sie hat mir daraufhin noch nicht geantwortet. Sie hatte eine schwere Operation gehabt (3 Tumore wurde an der Gebärmutter entdeckt, die entfernt werden mussten). Man hat ihr die Gebärmutter entfernt und nun hat sich an einem Eierstock eine Zyste gebildet, die bis jetzt noch nicht weggegangen ist. Der Arzt hat ihr Tabletten verschrieben und nach der Einnahme am Abend juckt es ihr immer gewaltig. Sie ist ganz schön sauer, weil der Arzt zu ihr gesagt hat, dass das nicht sein kann, aber sie kratzt sich alles wund, also bildet sie sich das doch nicht ein oder?
solanazea
dass ich so lange nicht geantwortet habe. War leider selber etwas angeschlagen, aber jetzt gehts wieder besser...
Also einbilden tut sich deine Freundin ihren Juckreiz ganz bestimmt nicht. Muß ja wirklich sehr aufbauend sein, wenn man von seinem Arzt solche Kommentare zu hören bekommt?!!
Eine Gebärmutterentfernung ist ja nicht mal eben ein kleiner Eingriff! Die Aus- und Nachwirkungen einer solchen OP sind vielfältig. Da sie den Juckreiz aber immer erst nach der Einnahme des Medikamentes bekommt, scheint er doch damit in Zusammenhang zu stehen. Ist halt nicht ganz eindeutig zu sagen, wenn man das Mittel nicht kennt.
Fragwürdig ist dabei jedoch, ob überhaupt die Einnahme eines Medikamentes notwendig ist. Solche Eierstockzysten bilden sich meistens spontan selbst zurück + wenn es sich dabei nicht um einen bösartigen Tumor handelt, sind Medikamente meist völlig unnötig.
Ich würde ihr zu einem Arztwechsel raten. Der Mann scheint sie ja nicht wirklich ernst zu nehmen. Wie lang hat sie diese Zyste schon? Wenn das mit dem Juckreiz solche Ausmasse annimmt, sollte sie das Mittel vielleicht besser absetzen oder sich ein anderes verschreiben lassen.
Ich persönlich bin mittlerweile bei einer GynäkologIN und werde sicherlich freiwillig auch nicht mehr zu männlichen Gynos wechseln. Solche (wie ich finde) unverschämten Umgangsformen mit Patientinnen kenn ich auch - aber irgendwann hats mir dann halt gereicht. Gerade in diesem doch sehr intimen + persönlichen Bereich sollte doch zumindest ein gewisses Mass an Respekt und Vertrauen vorhanden sein. Wenn man aber statt Verständnis und Einfühlungsvermögen auch noch dumme Sprüche zu hören bekommt, stimmt doch ganz gewaltig was nicht! Das muß man sich wirklich nicht antun...
pimbo
ich bin ja froh, wenn mir jemand auf meine Frage hin antworten kann. Des weiteren warst Du ja auch krank und dass Du da dann hier im Forum unpässlich warst ist doch völlig verständlich. Schön, dass es Dir wieder besser geht! Momentan sind ja viele krank (jedenfalls bei mir auf der Arbeit) und ich bin knapp davon gekommen. Zwei Tage hatte ich Husten und dann ging es wieder. Meine Kollegin schleppt ihren schon zwei Wochen durch die Gegend. Klar, dass ich dann irgendwann (trotz Einnahmen von Vitaminen) auch nicht mehr stand hatlen konnte. So, nun zum Thema. Meine Freundin war letzten Donnerstag beim Arzt und da hat sie ihm mal gehörig die Meinung gesagt. Er hat sie dann endlich einmal gründlich untersucht; na geht doch. Komisch, dass man erst einmal seinen Mund aufmachen muss. Sie bekam dann andere Tabletten und muss am Montag zu einer Blutuntersuchung, weil sie sich vermutlich einen Virus zugezogen hat. Er kam darauf, weil es ihr immer noch sehr sehr schlecht geht und sie kraucht wie ein Hund! Ich habe ihr auch schon gesagt, dass sie sich einen anderen Arzt suchen soll, dass der nichts taugt. Ich persönlich muss sagen, dass ich lieber zu einem Arzt gehe. Ich bin zwar jetzt bei einer Ärtzin, aber ich finde die ist grob. Der Arzt, wo ich vorher war (musste durch einen Umzug bedingt den Arzt wechseln; der ist jetzt 60 Km von mir entfert) war einfühlsamer und irgendwie besser; gründlicher. Der hat jedes Mal einen Ultraschall gemacht und geschaut, ob ich eine Zyste habe oder nicht und ob alles in Ordnung ist. Die Ärztin wo ich jetzt bin hat noch nie bei mir Ultraschall gemacht.
solanazea
... kann es ja (hoffentlich) nur besser werden - in jeglicher Beziehung
Tja ja, das Thema Ärzte und der Umgang mit Patienten ist schon so ne Sache. Mit Sicherheit gibt es auch gute männliche Gynos. Wo du das mit dem *grob* erwähnt hast, fiel mir meine allererste Frauenärztin schlagartig wieder ein - die war allerdings auch echt grob! Schon ziemlich lang dabei + die erste Frage war grundsätzlich: "Rauchen?" Ja "Wie viele?" Gleichgütig welche Menge man dann nannte - "Dann verschreib ich Ihnen keine Pille." Thema durch - keine Widerrede - Basta!
Aber konsequent war se ja - das muß man ihr lassen.
Damals war ich grade 16 Jahre alt + null Ahnung was denn eine/n gute/n Gyno überhaupt ausmacht. Aber die war auch bei der Untersuchung ziemlich derbe + Sprüche wie: "Na jetzt stellen se sich nicht so an - ich bin auch eine Frau und weiß selber, ob das weh tut!"
Neee, das war echt nicht schön + bin da auch nicht mehr hingegangen. Leider war der Mann danach zwar im Umgang völlig locker, aber wie sich herausstellte sehr auf Umsatz bedacht! Zitat: "Wie nur ein blöder Pilz? Da kann ich ja gar nichts bei verdienen!?" - Also da dachte ich auch nur noch - momentmal, wen interessiert es denn, ob er an meiner Erkrankung genug verdienen kann - mich jedenfalls nicht!
Genauso mit seiner "Haupteinnahmequelle: Pille! Als ich die wirklich nicht mehr nehmen wollte und auch wg. körperlicher Beschwerden langsam genug hatte, kam dann seine sehr hilfreiche Empfehlung: "Probieren sie es doch mal mit Abstinenz!" Ja, nee also was zur Hölle soll sowas? Da fühlt man sich doch ziemlich verar....
Ich könnte über den Kerl noch 5 Stunden Storys erzählen, aber das wäre er sowieso nicht wert!
Ne, die Frau bei der ich jetzt bin (und ich gehe eh nur alle Jubeljahre mal hin- halt, wenn ich eine konkrete Beschwerde habe) ist voll ok. Sehr sanft + aufgeschlossen gegenüber alternativen Heilmethoden. Sie gibt mir ne Empfehlung, überläßt es aber mir, wenn ich mich lieber selbst behandeln möchte. Und sie nimmt sich immer viel Zeit zum reden. Spricht dich auf deine Lebensumstände an, ob man denn zufrieden ist oder welche Sorgen einen wohlmöglich plagen - hab ich so noch nicht erlebt + bin damit wirklich sehr zufrieden.
Einziger wirklich nerviger Punkt: man wartet unheimlich lang auf einen Termin + wenn man es sogar pünktlich hin schafft, dauert es trotzdem mindestens noch 1-2 Stunden, bis man mal dran ist. Aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr?
Apropo Ultraschall - Untersuchungen mittels teurer Geräte: Das klingt vielleicht blöd, aber ist (leider) häufig tatsächlich so: hat sich ein Arzt mal einen teuren Apparat angeschafft, so muß sich das Ding ja auch bezahlt machen + wird entsprechend häufig eingesetzt - ob es wirklich immer notwendig ist? Wenn man die Ärzte selber zu diesem Thema hört (natürlich nur im Kollegenkreise) so kommen mir da arge Bedenken!
Genauso wie die Krebsvorsorge per Mammographie - inzwischen läßt da die Begeisterung merklich nach - mit berechtigen Gründen + wie "ungefährlich" Ultraschall tatsächlich ist, wird mal wieder die Zeit zeigen + die Erkenntnisse, die sich aus den ganz normalen alltäglichen Untersuchungsergebnissen ergeben - wir sind lebende Versuchsobjekte + dass, wo es doch sowas in Deutschland gar nicht geben dürfte?!
In den USA sind die damit auch schon wieder ein Stück weiter. Zumindest in der Schwangerschaftsvorsorge wurden die dort anfangs sehr häufig gemachten Untersuchungen, später dann erheblich eingeschränkt - war leider nicht so ganz ohne Auswirkungen auf das ungebore Leben.
Ich denke, dass alle Geräte, die mit starken Strahlen arbeiten irgend eine Auswirkung auf den Organismus haben müssen. Es gibt zwar Therapien, die ganz gezielt z.B. mit elektromagnetischen Impulsen arbeiten, aber ob so ein CT wirklich so harmlos ist? Ich kann es mir nicht vorstellen - aber macht optisch echt was her...
Leider hat die Schulmedizin eine solche Vielzahl an Diagnosegeräten jeglicher Art erfunden. Das ganze Equipment sollte dann wenigstens auch zum Einsatz kommen. Auch wenn eine erschreckend hohe Zahl von Ärzten auf einem Ultraschallbild im Grunde auch nix Aussagekräfiges erkennen kann - hauptsache man zeigt Einsatz + später noch einen toll klingenden geheimnisvollen Krankheitsnamen hervorgezaubert + dann gehts einem doch gleich viel bessser.... Falls schlechter, kann man ja dann eh nicht viel dran machen - mal mehr, häufig weniger.
Gott, jetzt hab ich aber viel geschrieben. Huch?! Gut, dann hör ich jetzt mal endlich wieder auf + lass dich bitte nicht durch meine kritische Sicht verunsichern - denn das ist gar nicht meine Absicht! (da gehen die Pferde schnell mit mir durch - endloses Thema)
Die Hauptsache ist + bleibt ja schließlich dann doch die eine: Gesundheit!
Also, stressfrei und schöne Vor-und Weihnachtstage wünsch ich denn allseits und insbesondere...
gehabt euch wohl
lieben gruss
solanazea