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Hallo zusammen,
ich habe mal da was nettes gefunden, dass uns allen ein wenig weiterhelfen wird mit der Sonneneinstrahlung umzugehen.
Ich zietiere hier eine Information des Bundesamtes für Strahlenschutz um ein wenig Aufklärung zu betreiben:
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/infoblatt/Infoblatt_UVI.html
ich habe mal da was nettes gefunden, dass uns allen ein wenig weiterhelfen wird mit der Sonneneinstrahlung umzugehen.
Ich zietiere hier eine Information des Bundesamtes für Strahlenschutz um ein wenig Aufklärung zu betreiben:
| Zitat: |
| UV-Strahlen schaden der Haut. Jeder Sonnenbrand kann schwerwiegende Folgen haben, bis hin zum lebensbedrohlichen Hautkrebs. Der Mensch hat jedoch kein Warnsystem für UV-Strahlung: die Hautrötung zeigt sich erst, wenn die Schädigung bereits eingetreten ist. Hier hilft der international gültige UV-Index, kurz UVI. Er beschreibt den erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Je höher der UVI, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko. Die Zeit bis zum Beginn eines Sonnenbrandes ist dann entsprechend kurz. Kennt man den Tageswert des UVI, kann man sich durch angemessenes Verhalten schützen. UVI - UV-Belastung - Sonnenbrandmöglich*) - Schutzmaßnahmen 8 und höher sehr hoch in weniger als 20 Minuten unbedingt erforderlich 6 - 7 hoch ab 20 Minuten erforderlich 3 - 5 mittel ab 30 Minuten empfehlenswert 0 - 2 niedrig unwahrscheinlich nicht erforderlich *) Angaben jeweils für Hauttyp II, siehe unten. Für Hauttyp I sind die Zeiten kürzer. Bei dunkelhäutigen Menschen oder bereits sonnengewöhnter Haut können sich diese Zeiten verlängern. UVI-Bereiche erleichtern Risiko-Einschätzung Um die Einschätzung des Sonnenbrandrisikos zu erleichtern, wird der UVI in Deutschland in vier Bereiche eingeteilt: niedrig, mittel, hoch und sehr hoch. Daraus werden Zeiten bis zum Beginn einer Hautrötung sowie entsprechende Schutzempfehlungen abgeleitet. Empfohlene Schutzmaßnahmen gegen Sonnenbrand In der Mittagszeit keine Sonnenbäder nehmen. Leichte und weite Kleidung sowie Sonnenhut und Sonnenbrille tragen. Sonnenschutzmittel verwenden. Faustregel: Der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sollte dem doppelten UVI-Wert entsprechen. Bei Kindern mindestens Lichtschutzfaktor 15 verwenden. Besonders auf die „Sonnenterrassen“ des Körpers achten: Kopf, Stirn, Ohren, Nase, Schultern, Nacken, Hand- und Fußrücken, Knie. Die Haut im Urlaub langsam an die Sonne gewöhnen. Kinder bis zwei Jahren der UV–Strahlung möglichst nicht aussetzen. Hauttypen Das Risiko, einen Sonnenbrand zu erleiden, hängt wesentlich vom Hauttyp des Menschen und vom gewählten Sonnenschutz ab. Außerdem spielen die Aufenthaltsdauer im Freien, die Körperhaltung sowie die Lichtgewöhnung der Haut eine Rolle. Hauttyp I hat auffallend helle Haut mit Sommersprossen, blaue Augen und rötliche Haare. Bekommt im Hochsommer bereits nach wenigen Minuten Sonnenbrand und wird nicht braun. Hauttyp II hat blonde Haare und graue, blaue oder grüne Augen. Die sonnenungewöhnte Haut rötet sich nach 10 bis 20 Minuten, wird mit der Zeit aber mäßig braun. Hauttyp III hat dunkelblonde Haare, graue oder braune Augen. Kann sich ungebräunt 20 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor ein Sonnenbrand einsetzt. Nach wiederholten Bestrahlungen fortschreitende Bräune. Hauttyp IV hat meist dunkle Haare und braune Augen. Die hellbraune Haut bleibt weitgehend von Sonnenbrand verschont. Die sonnenungewöhnte Haut rötet sich frühestens nach 40 Minuten. So wird der UVI ermittelt: Das BfS betreibt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) ein UV-Messnetz. In München, Langen bei Frankfurt, auf dem Schauinsland bei Freiburg und in Zingst an der Ostsee wird die UV-Einstrahlung ständig gemessen. Zudem ist das Messnetz durch einen Verbund mit dem Messnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und weiteren Institutionen verdichtet. Die Messwerte werden im Hinblick auf ihre biologische Wirkung bewertet. Daraus wird die sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke berechnet. Bei wolkenlosem Himmel erreicht die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung ihren Spitzenwert gegen Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht. Über die Dauer von 10 bis 30 Minuten wird dieser Spitzenwert gemittelt. Daraus wird der UVI bestimmt. Der UVI ist international einheitlich festgelegt und wird in ganzen Zahlen angegeben: UVI 7 bedeutet in Deutschland das gleiche Sonnenbrandrisiko wie UVI 7 in Kenia oder Kanada. Weltweit liegt der UVI zwischen 1 und 12. Die höchsten UVI-Werte in Deutschland betragen im Sommer 9, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen werden auch höhere Werte erreicht. Was beeinflusst den UVI? Die Höhe des UVI wird von verschiedenen Merkmalen bestimmt, die bei der Berechnung mit einfließen: Der UVI ist vor allem vom Sonnenhöchststand abhängig: Im Sommer ist er höher als im Winter, im Süden ist er höher als im Norden. Auch die Höhenlage des Ortes beeinflusst den UVI: Im Hochgebirge ist die UV-Einstrahlung bei gleichen Wetterverhältnissen und auf gleicher geographischer Breite erheblich höher als an einem Ort im Flachland. Bewölkung, Luftverunreinigungen und der Gesamt-Ozongehalt der Atmosphäre wirken sich auf den UVI aus. Reflexionen an Wasserflächen, auf hellem Sand oder Schnee beeinflussen die Höhe des UVI. Damit sich jeder auf die zu erwartende sonnenbrandwirksame UV-Strahlung einstellen kann, gibt es UVI-Vorhersagen. Jeder kann danach entsprechend seinem Hauttyp über persönliche Schutzmaßnahmen selbst entscheiden. Von April bis September veröffentlicht das BfS den aktuellen Tages-UVI sowie eine Drei-Tages-Prognose im Internet unter www.bfs.de. Dort finden sich auch Hinweise zum Hautschutz. |
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/infoblatt/Infoblatt_UVI.html