T-Faktor-Diät

Redaktion
T-Faktor-Diät
Das "T" steht für Thermogenese, was erhöhte Wärmeabgabe bedeutet. Die soll, unterstützt durch schweißtreibende Aktivität, den Körper nach den Mahlzeiten mehr Hitze abgeben lassen. So bleibt ihm weniger Energie für die Fettbildung. Zwar entscheiden in erster Linie die Erbanlagen, ob jemand zu den guten oder schlechten "Futterverwertern" gehört, doch man kann die Wärmeproduktion durch die Zusammensetzung der Mahlzeiten beeinflussen. Von allen Nährstoffen hat Eiweiß den höchsten Thermogenese-Effekt. Damit das Ganze aber trotzdem nicht in eine ungesunde Proteinmast ausartet, enthält die T-Faktor-Diät ein ausgeklügeltes Mengenverhältnis von 50 Prozentanteilen komplexer Kohlenhydrate, 25 Prozent Eiweiß und 25 Prozent Fett. Übrigens: Die Thermogenese lässt sich natürlich auch durch sportliche Betätigung steigern. Sie kennen sicherlich den "Nachverbrennungseffekt" nach anstrengender körperlicher Aktivität. Der Körper läuft noch eine ganze Zeit auf Hochtouren, und man schwitzt auch im Ruhezustand eine ganze Weile weiter. Regelmäßiges Trimmen ist daher nicht nur unter dem unmittelbaren Effekt des Kalorienverbrennens während sportlicher Belastung geeignet. Auch die Zeit danach zählt mit; wobei der Grundumsatz ebenfalls auf einem höheren Niveau verbleibt, wenn sie regelmäßig sportlich aktiv sind. Vor allem Ballaststoffe in Form von Gemüse, Salat, Rohkost und Vollkornprodukten stehen auf dem Speiseplan. Daneben gibt es fettarme Proteine wie mageres Fleisch, viel Fisch, Quark und mageren Käse. Auch Gewürze sind erlaubt; Salz nur in Maßen.

Quelle: Barmer Krankenkasse