Das Sonnenstudio der Zukunft Teil2

Rene
„Wellness-Visionen – Das Sonnenstudio der Zukunft“. Im Design-Wettbewerb für Studenten zur Solaria 2007 wurden die Preise vergeben.

Heinrich Kopp von der Technischen Universität Darmstadt und Pedro Perpetuo von der FernUniversität Hagen erhielten den 1. Preis für ihr Konzept „sun & stars“.

Die illustre Jury aus Architekten und Marketing-Experten hatte drei Entwürfe prämiert. Die Aufgabenstellung: eine moderne und elegante Wellness-Umgebung für das Sonnenstudio der Zukunft zu entwerfen.

Das Konzept „sun & stars“ verbindet nach Auffassung der Jury die künstliche Besonnung mit der Kraft der natürlichen Sonne. Solarkollektoren auf dem Dach liefern die nötige Energie für die künstliche Besonnung. Im Inneren wird eine Atmosphäre geschaffen, die an einen mediterranen Strand erinnert: Die Besucher werden von oben mit „offenen“ Systemen besonnt, während auf die Kuppel im 360°-Modus ein Horizont aus Sonne, Strand und Meer projiziert wird. Alle Besucher werden mit einem Ring ausgestattet, der mittels RFID-Technik die jeweiligen persönlichen Daten speichert. Dadurch kann überall automatisch ein individuelles Besonnungsprogramm gestartet werden, das auf die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers – etwa dessen Hauttyp – abgestimmt ist.

Der Entwurf „h2oaquasolarium“ von Björn Burgemeister und Simon Marx stellt hingegen eine Kombination aus einem modernen Studio mit einer neuen Form der künstlichen Besonnung dar. Denn hier werden künstliche Besonnung und Entspannung im sprudelnden Wasserbecken miteinander verbunden, indem der Besucher auf ergonomisch geformten Sonnenbänken in einem Wasserbecken liegt. Die UV-Strahler erzeugen einen diffusen UV-Schleier im Wasser, der für gleichmäßiges Bräunen sorgt. Von oben bräunen gleichzeitig Sonnenpaneele an der Decke. Über Sensoren in den Liegeflächen wird die Besonnung für einen angemessenen Zeitraum aktiviert. Das Sprudelbad sorgt zudem für Sichtschutz und macht so auch gemeinsames Bräunen möglich, während Wasserzusätze die Haut pflegen.

Hinter dem Vorschlag der „hybriden Wellnesslandschaft“ von Julian Hartwig und André Stossun verbirgt sich eine mehrstöckige Wellnesseinrichtung mit Wasser-, Sauna und Solarienangeboten. Die Besonnungsangebote beinhalten sowohl Solarien- als auch UV-Lichttherapiebereiche. So werden Solarien in die Ruhebereiche der Saunalandschaft integriert, indem dort die Decke mit Elementen zur künstlichen Besonnung versehen wird. Gleichzeitig wird der Ruhebereich mit Sand aufgeschüttet, um ein echtes Strandfeeling zu erzeugen. An anderer Stelle werden künstliche Besonnung und Solebecken kombiniert, so dass die Kunden beim entspannenden Bad im Salzwasserbecken in den Genuss der künstlichen Besonnung kommen. Dazu werden UV-Lampen unter der Decke und gleichzeitig im Kunststoffboden des Sole-Beckens montiert.

Sämtliche eingereichten Studiokonzepte werden vom 1. bis 3. November 2007 auf der SOLARIA in einer gesonderten Ausstellung präsentiert.

Quelle: http://www.photomed.de