Low-Fat-Diät

Redaktion
Low-Fat-Diät
Die Low-Fat-Diät beruht auf der Tatsache, dass wir uns alle zu fett ernähren und "Fett fett macht". Diese Erkenntnis ist nicht neu, dafür aber im Trend. Die Auswahl an "Light-Produkten" in der Lebensmittel-Abteilung ist groß. Rezepte werden "abgespeckt". Was empfiehlt die Low-Fat-Diät? Neben einer fettarmen Ernährung soll weniger gegessen, langsam gekaut und viel getrunken werden. Um "weg vom Speck" zu kommen, werden unterstützend Entspannungsmethoden und ausreichende Bewegung empfohlen. Beim Kochen stehen fettarme Zubereitungsarten wie Dünsten, Grillen, Kochen und Garen in Folie und im Römertopf im Vordergrund. Die Low-Fat-Diät propagiert eine ausgewogene Kost und berücksichtigt die Grundregeln der vollwertigen Ernährung. Der Markt bietet eine Fülle von Kochbüchern mit Rezepten zum "fettarmen Schlemmen". Dabei kommen Vollrohrzucker und Vollkornprodukte ebenso vor wie Auszugsmehl und weißer Zucker. Fleisch findet man in den Gerichten nur wenig, dafür um so mehr Fisch, Obst, Gemüse und Kräuter. Da lästiges Zählen von Kalorien entfällt und der Ernährungsplan modernen Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Gicht vorbeugt, ist die Low-Fat-Diät eine Möglichkeit, langfristig abzunehmen. Der Verzicht auf Fett bedeutet auch ein Verbot von Lebensmitteln, die zwar reichlich Fett, darüber hinaus aber auch viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, wie z.B. Avocados, Nüsse und Mandeln. Wird die Diät übertrieben, kann es daher zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen kommen.

Quelle: Barmer Krankenkasse