Lipotrope Diät

Redaktion
Lipotrope Diät
In kalifornischen Laboratorien entstand eine Diät mit verwirrendem Namen. Das Wort "lipotrop" weist nämlich lediglich auf eine Beziehung zum Fett hin. Diese sehr allgemeine Stoffwechselwirkung bezieht sich keinesfalls nur aufs Abnehmen. Wissenschaftlich korrekt müsste die Diät "Lipolyse", sprich "Fettabbau" heißen. Darum geht es auch. Bestimmte Nahrungsbestandteile sollen unerwünschtes Depot-Fett ins Blut freisetzen und so den Abbau der Fettzellen vorantreiben. Die Rohstoffe für das Fettverbrennungssystem sollen deshalb auch konsequent während und nach der Diät auf dem Teller erscheinen. Diese Diät ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auf den Tisch kommt viel Seegetier (Fisch, Krabben), Innereien (Nieren, Leber), jede Menge Obst, Gemüse, Getreide, magere Milchprodukte und Naturreis. Als ideale Snacks für den kleinen Hunger werden Samen, Kerne, Nüsse und Soja-Gebäck empfohlen. Übrigens: Hähncheneiweiß mit Zitronensaft (abends gegessen) macht nur schlank, wenn man es anstelle von Chips und Bier verzehrt.

Quelle: Barmer Krankenkasse