Gruppen-Diät

Redaktion
Gruppen-Diät
Gemeinsam statt einsam: Gemeinsam wird man oft leichter mit seinem Hüft- und Bauchspeck fertig. Sowohl Gleichgesinnte als auch Ernährungsexperten beraten, ermutigen und trösten, wenn sich der Erfolg zunächst nicht so recht einstellen will. Zu den bekanntesten und erfahrensten Selbsthilfegruppen zählen die "Weight Watchers". Aber auch Volkshochschulen und Sportvereine stellen Gruppen für Schlankheits- oder Fitnessbewusste zusammen. Hilfreich sind außerdem die Trainingsprogramme und Arbeitsmappen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Eine Gruppe besteht meist aus zehn bis 15 Personen und trifft sich mit einem Experten einmal wöchentlich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Ziel ist nicht die Vermittlung einer zeitlich begrenzten Diät, sondern das Erlernen eines auf Dauer angemessenen Ernährungs- und Bewegungsverhaltens. Inhalte solcher Gruppenprogramme sind meist folgende Schritte: Die Gruppen-Diät ist nichts für eingefleischte Eigenbrötler: Man muss sich fest entschließen, an den Gruppensitzungen regelmäßig teilzunehmen und den für den Dauererfolg notwendigen langen Zeitraum einplanen. Wünschenswert ist Unterstützung auch außerhalb der Gruppe, etwa durch Familie oder Freunde. Dies ist eine empfehlenswerte Strategie für alle, die eine Ernährungsumstellung allein nicht schaffen. Abgenommen wird durch eine vernünftig zusammengestellte, energiereduzierte Mischkost mit Lerneffekt für den Alltag. Angesichts der unterschiedlichen Programme und Anbieter lohnt sich ein Preisvergleich. Achten Sie insbesondere darauf, ob Bewegungsprogramme integriert sind. Außerdem darauf, ob die Gewichtsabnahme realistisch geplant ist und Erfolgszwang herrscht. Gruppendruck ("wer hat am schnellsten wie viel abgenommen?") wirkt kontraproduktiv und hat schon so manchen weniger Erfolgreichen aus der Gruppe vertrieben.

Quelle: Barmer Krankenkasse