Redaktion
G-Index-Diät
Hinter dem "G" verbirgt sich der "Glykämische Index". Dieser Begriff aus der Diabetikerkost gewinnt vor allem in der Sporternährung an Bedeutung. Er gibt an, wie rasch und wie hoch der Blutzuckerspiegel durch die verschiedenen Kohlenhydrate steigt. Hier ist Rechnen angesagt: Je niedriger der Index desto besser. Die schnell resorbierbare Glukose erhöht den Glykämischen Index schnell und steil, provoziert also auch eine starke Insulinausschüttung. Der G-Index von Glukose ist deshalb gleich 100 gesetzt. Die komplexen Kohlenhydrate und die Nahrungsmittel, die daneben auch Fett und Eiweiß enthalten, bewirken einen deutlich langsameren und niedrigeren Blutzuckeranstieg. Der Index beträgt deswegen nur rund 40 bis 60. Das ist für eine gleichbleibende Leistung, anhaltende Sättigung sowie das Schlankwerden und Schlankbleiben von Vorteil. Empfehlenswerte Kohlenhydratträger (niedriger Index) sind vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und fast alle Gemüsearten, viele Früchte sowie Fruchtzucker und Soja. Gut zu dieser Diät passen zudem fettarme Milchprodukte, Geflügel, Fisch und mageres Fleisch. Nicht zu oft gegessen werden sollten Weißmehlprodukte, Cornflakes, Trauben- und Haushaltszucker, Honig, Marmelade und stark zuckerreiche Früchte wie Rosinen und Ananas. Kaffee und reichlich Alkohol sind tabu. Nötig sind fundierte Kenntnisse über die Zusammensetzung der Nahrung und die richtige Zusammenstellung des Speiseplans. Wenn man sich nicht zu sehr auf fett- und eiweißreiche Speisen verlässt, entspricht das Nahrungsspektrum mit vielen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten dem Prinzip einer ballaststoffreichen Kost unter Vermeidung von isolierten Zuckern. Sie ist besonders geeignet für Übergewichtige, die Probleme mit der Blutzuckerregulation haben.
Quelle: Barmer Krankenkasse
Hinter dem "G" verbirgt sich der "Glykämische Index". Dieser Begriff aus der Diabetikerkost gewinnt vor allem in der Sporternährung an Bedeutung. Er gibt an, wie rasch und wie hoch der Blutzuckerspiegel durch die verschiedenen Kohlenhydrate steigt. Hier ist Rechnen angesagt: Je niedriger der Index desto besser. Die schnell resorbierbare Glukose erhöht den Glykämischen Index schnell und steil, provoziert also auch eine starke Insulinausschüttung. Der G-Index von Glukose ist deshalb gleich 100 gesetzt. Die komplexen Kohlenhydrate und die Nahrungsmittel, die daneben auch Fett und Eiweiß enthalten, bewirken einen deutlich langsameren und niedrigeren Blutzuckeranstieg. Der Index beträgt deswegen nur rund 40 bis 60. Das ist für eine gleichbleibende Leistung, anhaltende Sättigung sowie das Schlankwerden und Schlankbleiben von Vorteil. Empfehlenswerte Kohlenhydratträger (niedriger Index) sind vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und fast alle Gemüsearten, viele Früchte sowie Fruchtzucker und Soja. Gut zu dieser Diät passen zudem fettarme Milchprodukte, Geflügel, Fisch und mageres Fleisch. Nicht zu oft gegessen werden sollten Weißmehlprodukte, Cornflakes, Trauben- und Haushaltszucker, Honig, Marmelade und stark zuckerreiche Früchte wie Rosinen und Ananas. Kaffee und reichlich Alkohol sind tabu. Nötig sind fundierte Kenntnisse über die Zusammensetzung der Nahrung und die richtige Zusammenstellung des Speiseplans. Wenn man sich nicht zu sehr auf fett- und eiweißreiche Speisen verlässt, entspricht das Nahrungsspektrum mit vielen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten dem Prinzip einer ballaststoffreichen Kost unter Vermeidung von isolierten Zuckern. Sie ist besonders geeignet für Übergewichtige, die Probleme mit der Blutzuckerregulation haben.
Quelle: Barmer Krankenkasse