Nanopartikel in Sonnencremes

Himek
Was als letzte Schrei in der Sonnenschutz-Technologie gilt, kommt jetzt unter Verdacht, das Gehirn zu schädigen: Nanopartikel aus Titandioxid.
Forscher um Bellina Veronesi vom EPA-Labor in North-Carolina haben in Laborversuchen festgestellt, dass die in modernen Sonnencremes als reflektierende”Schutzschilder” eingesetzten Nonopartikel wie Titandioxid möglicherweise Gehirnschäden verursachen könnten, wenn sie in die Blutbahn gelangen.
Nanopartikel werden heute vor allem deshalb in Sonnencremes eingesetzt, weil sie nicht zu Allergien fürhen und auch gegen die UVA-Strahlen schützt, für die bisher übliche Sonnencremes nutzlos waren (über die EU-Pläne zum UVA-Schutz hatten wir berichtet).
Allerdings ist fraglich, ob diese Ergebnisse auch beim Menschen gelten. Ausserdem sind die in Sonnencremes verwendeten Titandioxid-Partikel nicht “klein genug”, um über die Haut in den menschlichen Körper zu gelangen.
Der Leiter des EU-Forschungsprojekt “NanoDerm” der Leipziger Professor Tilman Butz fasst bisherige Untersuchungen zusammen: “Entwarnung mit einigen Vorbehalten”. Der TAZ sagte er: “Die ultrafeinen Teilchen können die Hornhaut nicht durchdringen.”

Quelle: TAZ