Mehr Sonne - geringeres Krebsrisiko

Himek
Gleich zwei umfassende Studien bestätigten einmal mehr die Bedeutung der Sonnenstrahlen für die Gesundheit - in diesen Fällen die Vorsorge für zwei verbreitete Krebserkankungen: Prostata- und Lymphom-Krebs.
Bei der Analyse der Prostatakrebs-Fälle in den USA aus den vergangenen 45 Jahren wies jetzt eine Forschergruppe um Dr. Gregory G. Schwartz an der Wake Forest University, North Carolina, USA, nach, dass vor allem in den sonnenärmeren Regionen der USA ein direkter Zusammenhang besteht zwischen der täglichen Menge an Sonnenstrahlen, denen ein Mann ausgesetzt ist, und seiner Chance, einen Prostatakrebs zu überleben.
Je mehr Sonnenlicht, desto größer die Überlebenschance.
Da nördlich des 40. Breitengrads (wie etwa auch in Deutschland) das Sonnenlicht im Winter nicht ausreicht, um Vitamin D3 in der Haut zu bilden, kommt es bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung zu einem Defizit an Vitamin D im Blut mit fatalen Folgen im Falle einer Krebserkrankung.
Sonne und Solarium reduzieren das Risiko
Zu einem ähnlichem Ergebnis kommt eine Studie am National Cancer Institute in Rockville, USA, über den Zusammenhang von UV-Strahlen und Krebsrisiko im Falle des sog. Non-Hodgkin Lymphom: Aufenthalt an der Sonne im Freien und Besuche im Solarium verminderten nach diesen Erkenntnissen das Risiko erheblich, an Lymphknotenkrebs zu erkranken.

Quellen:
Schwartz GG, Hanchette CL; UV, latitude, and spatial trends in prostate cancer mortality: All sunlight is not the same, Cancer Causes Control. 2006 Oct;17(cool :1091-101.

Hartge P, et al; Ultraviolet radiation, dietary vitamin D, and risk of non-Hodgkin lymphoma, Cancer Causes Control. 2006 Oct;17(cool :1045-52.