Redaktion
Ernährungsempfehlungen bei Herzrhythmusstörungen
von Bernd Trum
Solange unser "Motor" nicht aus dem Takt gerät, wird ihm auch keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Erst wenn das Herz "stolpert" oder "rast" werden wir unruhig und sind besorgt. Diese krankhaft veränderten Herzschlagfolgen werden als Herzrhythmusstörungen bezeichnet.
Der normale Herzschlagrhythmus liegt bei einer regelmäßigen Frequenz von 60 - 100 Schlägen pro Minute. Der Herzschlag kann dabei in Ruhephasen weiter fallen bzw. sollte bei körperlicher Betätigung nicht mehr als auf maximal 180 steigen. Dies sollte die äußerste Grenze darstellen.
Es gibt grundsätzlich drei Arten der Herzrhythmusstörungen. Das Herz kann zu schnell schlagen (Tachykardie), oder zu langsam (Bradykardie), oder es treten zwischendurch unregelmäßig Extraschläge (Extrasystolen) auf.
An Herzrhythmusstörungen leiden zum Teil Menschen mit einer Herzerkrankung. Allerdings können auch Personen mit einem gesunden Herzen davon betroffen sein.
Symptome von Herzrhythmusstörungen:
Hüpfen und Flattern in der Brust
Brustschmerz
Kurzatmigkeit und Unruhe
Benommenheit
Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
Herzrhythmusstörungen können auch durch ungünstige Lebensgewohnheiten entstehen.
Belastend bzw. schädigend wirkt:
Rauchen und Passivrauchen
Hoher Alkoholkonsum (Kaliumverlust, toxische Wirkung)
Koffein / Teein (Kaliumverlust)
Manche Medikamente
Übergewicht (belastet das Herz)
Bewegungsmangel (Durchblutung gemindert)
Stresssituationen und Depressionen
Darmverstopfung (belastet das Herz)
Ernährungsempfehlungen bei Herzrhythmusstörungen:
Ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Kost mit reichlich Gemüse, Obst, Salaten, Vollkornprodukten und Nüssen
Kaliumreiche Lebensmittel wie z. B. Trockenobst, Hülsenfrüchte, Pistazien, Meerrettich
Magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, grüne Gemüse, Vollkornmehl
Weniger tierische Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin
(z. B. Butter, Fleisch, Wurst, fettreiche Käsesorten)
Regelmäßig Seefisch verzehren. Gerade fettreiche Seefische sind eine ideale Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, die Arterien elastisch halten und Herzerkrankungen vorbeugen.
Speisen mit Raps(kern)öl oder Olivenöl zubereiten. Beide haben eine sehr günstige Fettsäurenzusammensetzung)
Lebensmittel schonend mit wenig Wasser zubereiten, damit die wichtigen Mineralstoffe nicht mit dem Kochwasser verloren gehen. Empfehlenswerte Zubereitungstechniken sind Dämpfen, Dünsten, Schmoren, Backen und Kurzbraten
Würzen und abschmecken mit Kräutern und Gewürzen
wenig Salz verwenden
ausreichend Trinken. Genügende Flüssigkeitszufuhr über Tees (Weißdorn, Thymian, Salbei, Melisse, Gänsefingerkraut, Nussblätter) und magnesiumreiche Mineralwässer sicherstellen.
Wirkungsweise der Ernährungstherapie
Kalium:
Steht zu wenig Kalium zur Verfügung, so ist die Reizübertagung in den Muskeln und Nerven gestört. Es kommt zu einer Schwäche der Skelettmuskulatur und der glatten Muskulatur sowie zu Herzrhythmusstörungen. Kalium wird in hohem Masse über den Urin ausgeschieden. Deshalb sollten Alkohol und koffeinreiche Getränke (harntreibend) gemieden werden.
Magnesium:
Viele enzymatische Reaktionen im Körper sind von Magnesium abhängig. Zudem ist Magnesium an der Reizübertragung im Muskel beteiligt sowie beim Zusammenziehens des Muskels (Muskelkontraktion).
Sekundäre Pflanzenstoffe:
Diese bioaktiven Pflanzenstoffe in Früchten und Gemüsen wirken günstig auf unsere Stoffwechselvorgänge, binden als Antioxidantien freie Radikale und stärken das Immunsystem. In Bezug auf die Herzgesundheit sind die Flavonoide besonders wertvoll.
Quelle: www.wdr.de
von Bernd Trum
Solange unser "Motor" nicht aus dem Takt gerät, wird ihm auch keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Erst wenn das Herz "stolpert" oder "rast" werden wir unruhig und sind besorgt. Diese krankhaft veränderten Herzschlagfolgen werden als Herzrhythmusstörungen bezeichnet.
Der normale Herzschlagrhythmus liegt bei einer regelmäßigen Frequenz von 60 - 100 Schlägen pro Minute. Der Herzschlag kann dabei in Ruhephasen weiter fallen bzw. sollte bei körperlicher Betätigung nicht mehr als auf maximal 180 steigen. Dies sollte die äußerste Grenze darstellen.
Es gibt grundsätzlich drei Arten der Herzrhythmusstörungen. Das Herz kann zu schnell schlagen (Tachykardie), oder zu langsam (Bradykardie), oder es treten zwischendurch unregelmäßig Extraschläge (Extrasystolen) auf.
An Herzrhythmusstörungen leiden zum Teil Menschen mit einer Herzerkrankung. Allerdings können auch Personen mit einem gesunden Herzen davon betroffen sein.
Symptome von Herzrhythmusstörungen:
Hüpfen und Flattern in der Brust
Brustschmerz
Kurzatmigkeit und Unruhe
Benommenheit
Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
Herzrhythmusstörungen können auch durch ungünstige Lebensgewohnheiten entstehen.
Belastend bzw. schädigend wirkt:
Rauchen und Passivrauchen
Hoher Alkoholkonsum (Kaliumverlust, toxische Wirkung)
Koffein / Teein (Kaliumverlust)
Manche Medikamente
Übergewicht (belastet das Herz)
Bewegungsmangel (Durchblutung gemindert)
Stresssituationen und Depressionen
Darmverstopfung (belastet das Herz)
Ernährungsempfehlungen bei Herzrhythmusstörungen:
Ballaststoffreiche, abwechslungsreiche Kost mit reichlich Gemüse, Obst, Salaten, Vollkornprodukten und Nüssen
Kaliumreiche Lebensmittel wie z. B. Trockenobst, Hülsenfrüchte, Pistazien, Meerrettich
Magnesiumreiche Lebensmittel wie Nüsse, grüne Gemüse, Vollkornmehl
Weniger tierische Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin
(z. B. Butter, Fleisch, Wurst, fettreiche Käsesorten)
Regelmäßig Seefisch verzehren. Gerade fettreiche Seefische sind eine ideale Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, die Arterien elastisch halten und Herzerkrankungen vorbeugen.
Speisen mit Raps(kern)öl oder Olivenöl zubereiten. Beide haben eine sehr günstige Fettsäurenzusammensetzung)
Lebensmittel schonend mit wenig Wasser zubereiten, damit die wichtigen Mineralstoffe nicht mit dem Kochwasser verloren gehen. Empfehlenswerte Zubereitungstechniken sind Dämpfen, Dünsten, Schmoren, Backen und Kurzbraten
Würzen und abschmecken mit Kräutern und Gewürzen
wenig Salz verwenden
ausreichend Trinken. Genügende Flüssigkeitszufuhr über Tees (Weißdorn, Thymian, Salbei, Melisse, Gänsefingerkraut, Nussblätter) und magnesiumreiche Mineralwässer sicherstellen.
Wirkungsweise der Ernährungstherapie
Kalium:
Steht zu wenig Kalium zur Verfügung, so ist die Reizübertagung in den Muskeln und Nerven gestört. Es kommt zu einer Schwäche der Skelettmuskulatur und der glatten Muskulatur sowie zu Herzrhythmusstörungen. Kalium wird in hohem Masse über den Urin ausgeschieden. Deshalb sollten Alkohol und koffeinreiche Getränke (harntreibend) gemieden werden.
Magnesium:
Viele enzymatische Reaktionen im Körper sind von Magnesium abhängig. Zudem ist Magnesium an der Reizübertragung im Muskel beteiligt sowie beim Zusammenziehens des Muskels (Muskelkontraktion).
Sekundäre Pflanzenstoffe:
Diese bioaktiven Pflanzenstoffe in Früchten und Gemüsen wirken günstig auf unsere Stoffwechselvorgänge, binden als Antioxidantien freie Radikale und stärken das Immunsystem. In Bezug auf die Herzgesundheit sind die Flavonoide besonders wertvoll.
Quelle: www.wdr.de