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Vitamin D
Sonnenschein gegen Brustkrebs
Hellhäutige Frauen können ihr Brustkrebsrisiko um die Hälfte senken, wenn sie regelmäßig an die Sonne gehen. Die Schlüsselrolle scheint dabei das Vitamin D zu spielen.
Sonne – egal, ob im Sommer oder Winter – tut auch der Psyche gutNur mit der Hilfe von Sonnenlicht kann der menschliche Körper das Vitamin aus Fisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse und manchen Getreidearten in seine aktive Form umwandeln. Das gilt insbesondere für hellhäutige Menschen: Sie produzieren an der Sonne zehnmal mehr Vitamin D als dunkelhäutige.
Um den Einfluss von Sonnenlicht auf das Brustkrebsrisiko zu untersuchen, stellten die Forscher der University of Southern California sowie der Wake Forest University zwei Gruppen zusammen. 1788 der Teilnehmerinnen hatten Brustkrebs, 2129 Frauen bildeten die gesunde Kontrollgruppe. Alle Frauen lebten in der Gegend um San Francisco und hatten völlig unterschiedliche Hauttypen. ZUM THEMA
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Sonne gesund genießenSonne tut vor allem Hellhäutigen gut
Dann ermittelten die Wissenschaftler mit einem sogenannten Reflektometer die Hauttönung des Unterarms der Probandinnen, einer Stelle, die die Sonne selten bräunt. Basierend auf diesen Messungen teilten sie die Frauen in helle, mittlere oder dunkle Hauttypen ein und verglichen die Zeitspanne, die Brustkrebspatientinnen und gesunde Frauen jeweils in der Sonne verbrachten.
Die Auswertung der Daten zeigte, dass die hellhäutigen Frauen, die regelmäßig an der Sonne waren, seltener Brustkrebs hatten als die hellhäutigen, die mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbrachten. Aus dem Vergleich der Frauen desselben Hauttyps folgerten die Wissenschaftler, dass die Vitamin-D-Produktion ein wichtiger Faktor ist, ob sich ein Brustkrebs entwickelt oder nicht. Störfaktoren wie beispielsweise Krankheiten, die die Probandinnen ans Haus fesselten, oder die Jahreszeit, in der der Krebs diagnostiziert wurde, konnten sie ausschließen.
Eine der wenigen Stellschrauben des Brustkrebs
Vitamin D, so vermuten die Forscher, kann das Wachstum von Brustkrebszellen bremsen. „Gerade weil viele Risikofaktoren für Brustkrebs unabänderlich sind, sind unsere Ergebnisse so wichtig, weil sie eine der wenigen beeinflussbaren Ursachen aufzeigen”, sagt Sue Ingles, Co-Autorin der Studie.
Ein Freifahrtschein für exzessives Sonnenbaden seien die Ergebnisse allerdings nicht, warnen die Wissenschaftler. |
Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/...aid_136448.html
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20.10.2007 09:55 |
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