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Schalttage
Schalttage können kurzfristig zwischen die übliche Ernährung "geschaltet" werden, um üppige Fest- und Feiertage auszugleichen. Dann wird vor allem salzarm gekocht, um den Körper zu entwässern. Kaliumreiche Lebensmittel wie Reis oder Gemüse unterstützen den Effekt. Diese Form der Ernährung darf maximal auf drei Tagen ausgedehnt werden, um sich nicht langfristig einseitig zu ernähren. In dieser Zeit sollten maximal 700 bis 800 Kilokalorien über Reis, Kartoffeln oder bestimmte Obst- oder Gemüsearten aufgenommen werden. Auch Trinktage sind möglich. Schalttage haben den positiven Effekt, dass man sich schon nach kurzer Zeit leichter fühlt. Diese "Ruhepausen" können bedenkenlos jede Woche eingeschaltet werden. Wenn man an diesen Tagen auch allgemein ein bis zwei "Gänge zurückschaltet", erholt sich nicht nur der Körper, sondern auch die Seele. Bei kurzzeitiger Anwendung der Schalttage liegen keine gesundheitlichen Bedenken vor. Als langfristige Diät sind sie nicht geeignet. Der Gewichtsverlust beruht hauptsächlich darauf, dass Wasser ausgeschieden wird. Fettgewebe wird nicht reduziert. Schalttage sind daher nur für Personen mit geringem Übergewicht geeignet. Falsche Ernährungsgewohnheiten werden nicht geändert. Wird im Anschluss daran wieder wie vorher gegessen, ist das Gewicht schnell wieder das alte.
Quelle: Barmer Krankenkasse
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25.11.2005 13:23 |
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