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Angst vor Erbrechen

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callamia
unregistriert
Angst vor Erbrechen antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

Hallo!

Ich bin eben zufällig auf ein veraltetes Diskussionsthema Angst vor Magen-Darm-Grippe gestoßen und habe dieses mit Interesse verfolgt, da ich mich zum Thema Magen-Darmgrippe vorbeugen informieren wollte.

Auch ich bin von dieser Phobie betroffen und froh, dass es noch Gleichgesinnte gibt, die auch in Panik geraten, wenn es um MDG und Erbrechen geht. Ich wusste gar nicht, dass diese Panik so weit verbreitet ist und sogar eine namentliche Phobie ist (Emetophobie).

Ich wollte Euch Betroffene mal fragen, ob bei Euch denn nur die Panik des Sich Erbrechens so schlimm ist, oder ob Ihr auch ein Problem damit habt, wenn Ihr Erbrochenes seht. Bei mir ist es nämlich auch so, dass ich es ganz schrecklich und ekelig finde, wenn ich auf der Straße an Erbrochenem vorbeilaufe. Meine Angst geht auch so weit, dass ich, wenn ich ein z.B. ein Flugzeug nehme, daran denke, dass sich jemand übergeben könnte. Ich selber weiß für mich, dass das Fliegen mir keine Übelkeit bereitet, aber ich habe halt Angst, dass es anderen passiert und ich eventuell Erbrochenes sehen oder riechen muss. Das verfolgt mich total. Früher auf Feten hatte ich auch immer Angst, dass sich Leute erbrechen, weil sie so viel getrunken haben. Ich musste immer daran denken. Ich weiß auch nicht, wie es sein wird, wenn ich mal ein Kind haben sollte und es sich übergibt, ich weiß wirklich nicht, ob ich fähig sein werde, das Erbrochene aufzuwischen.

Und natürlich habe ich auch riesige Angst vor Erbrechen. Ich habe Gott sei Dank das Glück, dass es nicht häufig auftritt, aber sobald ich einen Anflug von Übelkeit habe, gerate ich in Panik. Ich spreche mir dann im Inneren immer selber vor, dass ich mich nicht übergeben muss, manchmal hilft es und die Übelkeit lässt nach. Ich könnte mir aber nie im Leben den Finger in den Hals stecken, um das Gefühl der Übelkeit zu erleichtern, so wie es manche können. Es ist so ein furchtbares Gefühl, bei dem mir keiner helfen kann. Ich bin froh, dass ich nicht alleine bin, und, wenn es z.B. nachts auftritt, mein Freund neben mir liegt, doch kann ich es nicht haben, wenn er sich dann ständig danach erkundigt, ob es mir besser geht, irgendwie möchte ich dann doch alleine sein. Ich weiß auch nicht, woher diese Angst kommt. Es war ja z.B. von tiefgründigen Ängsten die Rede oder eine Art Trauma, allerdings weiß ich nicht, was bei mir dazu geführt hat. Seit ich denken kann, habe ich ein Problem damit. Was aber das komisch ist, ist die Tatsache, dass ich im Endeffekt doch total erleichtert bin, wenn ich mich dann übergeben habe und die Übelkeit vorbei ist. Ich habe vorher so eine Angst mich zu übergeben, doch wenn ich mich dann das erste Mal erbreche, habe ich gar nicht mehr so den Ekel wie vorher, natürlich ist es nicht angenehm, aber die heftige Panik lässt dann irgendwie nach. Die Panik ist halt eher davor, wenn mir so übel ist und ich mich frage, muss ich mich übergeben oder nicht und dann natürlich wenn es hochkommt. Es ist echt so ein hilfloses Gefühl, denn man muss da ja alleine durch und kann nichts dagegen machen

Wie geht es Euch, wisst Ihr, warum Ihr diese Angst habt und seit wann? Gab es bei Euch irgendeinen Auslöser?
Wie geht Ihr damit um? Seid Ihr dann in dieser Situation lieber alleine?

Kann man denn eine durch einen Virus bedingte MDG durch die Einnahme von Medikamenten verhindern, wenn einem so übel ist, oder nützt das gar nichts, weil der Virus stärker ist? Oder muss man sich sogar übergeben, um gesund zu werden?

Ich würde mich freuen, mit anderen Betroffenen in diesem Forum darüber zu diskutieren!

Viele Grüße & alles Gute für 2006 !
Callamia
06.03.2006 22:25
Der Betreiber des Forums respektiert das geistige Eigentum Dritter und fordert die Nutzer auf, dies ebenfalls zu tun.
Er distanziert sich hiermit ausdrücklich von dem von callamia am 06.03.2006 um 22:25 verfassten Beitrag und beruft sich auf das
TMG Abschnitt 3. Falls Sie der Ansicht sind, dass Ihre Rechte bzw. Arbeit in einer Weise verletzt bzw. kopiert wurde, die eine Urheberrechtsverletzung darstellt, bitten wir um sofortige Benachrichtigung.
melanie020880
unregistriert
Phobie vor dem Übergeben antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Callamia und Betroffene,

ich war sehr froh diesen Beitrag zu lesen. Es tut wenigstens gut zu wissen das man nicht alleine ist mit einem problem.
Im prinzip geht es mir genauso, panische angst vor dem übergeben. beim kleinsten anflug von übelkeit nehme ich tabletten (Dimenhydrinat, gegen übelkeit und erbrechen). ich sitze lieber stundenlang zitternd neben dem klo als mich auch nur einmal zu übergeben. ich kann nichts essen ohne daran zu denken dass ich mich später hoffentlich nicht übergeben muss. nach jedem essen wird mir dann auch automatisch schlecht. ich habe angst mich irgendwo mit mdg anzustecken, oder auf verdorbenes essen zu stoßen oder oder oder...
eigentlich esse ich gerne, kann es nur nie geniessen, da mir entweder davor vor lauter angst schon schlecht wird, oder ich weiss genau es wird mir hinterher schlecht. ich bin jetzt 25 jahre alt und es geht mir schon seit über 10 jahren so. damals habe ich ca. 1 jahr lang nur noch toast und zwieback gegessen vor lauter panik. bekam dann paspertin tropfen verschrieben und hab wieder angefangen zu "normal" zu essen, aber nur mit den tropfen. war damals auf 40 kilo runter bei 1,67m. habe zwar jetzt normalgewicht, schwankt aber immer sehr nach unten, da ich immer wieder wochenlang schlimmere phasen habe in denen ich wirklich wieder nur zwieback, toast oder salzbrezeln essen kann... vielleicht mal ne banane.
es ist wirklich furchtbar, schränkt mich wahnsinnig ein. den ganzen tag habe ich nur diese angst im kopf.
ich nehme auch bei einer MDG diese tabletten ein und hoffe einfach das sie helfen. allerdings kann ich trotzdem vor lauter angst weder essen noch trinken. musste schon infusionen deshalb bekommen.
mein arzt meinte aber eine MDG geht trotzdem vorbei, dauert vielleicht ein paar tage länger.
ich habe keine ahnung wie ich diese angst in den griff bekommen kann... hat jemand tipps? wie wurde euch geholfen? ich kann mich doch nicht mein leben lang auf irgendwelche tabletten verlassen und nie das essen was ich gerne möchte... das macht mich wirklich fertig.
hätte auch gerne mal kinder, aber habe natürlich panische angst vorm erbrechen in der schwangerschaft... dann könnte ich nämlich meine tabletten nicht nehmen...

ich hoffe ich kann noch mehr darüber lesen, vielleicht hilft das ja auch.

grüße
melli
06.03.2006 22:25
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sanjaka
unregistriert
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... vor einer Woche habe ich das erste Mal hier eure Beiträge gelesen. Seit dem kann ich an nichts anderes mehr denken, weil auch ich von dieser Angst betroffen bin, war aber zu bewegt und innerlich unruhig, dass ich noch nicht schreiben konnte. Wie ihr alle, dachte auch ich, dass ich damit ganz alleine auf der Welt bin und niemand das versteht. Ich kann auch immer noch nicht richtig realisieren, dass dies nun anders ist. So viele Jahre mit dieser Angst, mit dieser inneren Einsamkeit und dem Gefühl krank und anders zu sein! Schrecklich. Ich will auch, dass es aufhört. Aber anscheinend hat noch niemand therapeutischen Erfolg gehabt oder so. Ich muss noch mal auf der Emetophobie- Seite genauer nachlesen. Komisch, dass es mir nicht richtig besser geht. Aber vielleicht gerade, weil ich jetzt wieder so intensiv mit dem Thema konfrontiert werde. Die letzten Jahre dachte ich eigentlich ich kann damit leben, und dass auch eh nichts zu machen ist. Aber dann wurde ich wieder mit dieser Angst konfrontiert. Mein Freund hat sich übergeben. Er ist mir am nächsten und deswegen ist es besonders schlimm für mich. Ich habe es nur gehört (aber wie)und das war schlimm genug. Seit dem bin ich total depressiv und habe Angst. Es ist schrecklich. Ich bin 25, und fühle mich in manchen Momenten wieder wie ein ängstliches Kind, dass aus seinem Körper nicht fliehen kann und Ängsten ausgeliefert ist...

Callamia, mir geht es sehr ähnlich wie dir. Ich find es auch gut, dass du so viel und detailliert darüber schreibst. Ein großer Unterschied ist aber, dass ich schon depressiv bin.
Und "Ninimaus", ich litt sehr mit, als ich laß was du geschrieben hast. Ich konnte mich sehr gut in dich rein versetzten. Das schlimme ist, dass die meisten anderen das nicht können und deine Eltern vermutlich auch nicht. Wenn sie es "lächerlich" finden, musst du ihnen genau erklären, was mit dir los ist. sie haben das ernst zu nehmen und sollten genauso für dich da sein, wie für deinen Bruder. Das, worunter du leidest, ist tausend mal schlimmer, als eine MDG für jemanden, der die Angst nicht hat. Schäme dich nicht dafür.
"Diamondtears", ich finde du solltest zu einem Therapeuten gehen, wenn du das Gefühl hast, du musst reden, ein Professioneller kann da ganz anders helfen, als Freunde. Das rate ich euch allen übrigens, unabhängig vom Alter. Gerade wenn ihr so schlimm leidet, müsst ihr doch was tun. Ich war ungefähr 18, als ich das erste Mal eine Therapie machte, die ich allerdings nicht so gut fand. Ich war so verzweifelt, dass ich die erste Therapeutin einfach genommen habe. Aber wichtig war wohl die Entscheidung mich bewusst mit mir auseinander zu setzten. Ich versuchte, zu verstehen was mit mir los ist.
Einige schrieben, dass es eine normale Angststörung ist und viele unter so was leiden. Aber was bringt einem das? Ich weiß schon lange, dass ich mich nicht schämen muss, und jeder seine Probleme hat. Ich kenne viele Menschen, die eine Therapie machen, aus ganz verschiedenen Gründen. Aber diese Angst vor Erbrechen und Übelkeit ist so schlimm, dass sie ein wirklich normales Leben unmöglich macht. Gerade, weil es jedem Menschen in jedem Moment passieren kann. Wie soll man denn da Menschen nahe sein, mit ihnen in einem Raum übernachten? Klar, mache ich das. Aber ich leide immer. Und ich habe es satt zu leiden. So eine Aussage ist lieb gemeint, ich sage mir das auch, aber sie hilft mir rein gar nicht. Oder zumindest nicht in den Momenten wo ich mich hilflos ausgeliefert fühle, weil ich mit dem Erbrechen oder Übelkeit konfrontiert werde.

Obwohl ich sehr leide, ist es bei mir irgendwie doch anders als bei euch. Ich nehme keine Medikamente und trinke sogar viel Alkohol. Ich bin sehr depressiv und leide darunter am meisten. Ich habe dann immer so eine allgemeine Angst, eine Lebensangst, Angst vor meinen Empfindungen, körperlich u. psychisch. Manchmal habe ich so viele Gedanken in mir, dass ich Angst habe verrückt zu werden. Alles in Allem ist das ganze einfach nur Angst. Und es kommt alles von dieser einen Angst, die bei mir mit 11 Jahren anfing. Wobei dieser speziellen Angst, meiner Meinung nach ein tiefsitzendes Trauma, Erlebnis oder negative Gefühle in der frühen Kindheit zu Grunde liegen. Ich habe auch gerade 2 Jahre Therapie gemacht (Psychoanalyse) und mich viel mit meiner Psyche, meinem Alltagsleben und der Kindheit auseinandergesezt. Das hat mir allgemein sehr gehofen. Aber die Phobie ging dadurch natürlich nicht weg - was ich auch nicht erwartet habe. Ich musste erstmal so stabil werden, dass ich mich jetzt überhaupt speziell der Phobie widmen kann. Und jetzt hatte ich schon zwei Sitzungen bei einem Verhaltenstherapeut. Er ist auch zuversichtlich, schätzt es dauert 1 Jahr (es muss nach 4 Monaten schon Verbesserung sein, sonst bringt es nichts mehr). Ich bin einerseits hoffnungsvoll, gleichzeitig natürlich total skeptisch. Kann mir kaum ein Leben ohne die Angst vorstellen. Vielleicht bin ich ja die erste, die geheilt wird, dann sagt ich euch natürlich Bescheid (hi)und sag euch wies geht...
Also, ich glaube, wie gesagt, dass da ganz tief eine Angst in mir ist, die eine andere Ursache (Trauma?) Es muss nciht immer so etwas sein, wie sexueller Missbrauch, alleine eine sexuelle Atmosphäre kann schädigend sein. Kinder werden manchmal mit Dingen konfrontiert, die sie nicht verarbeiten können, die ihre Grenzen verletzten. Oder die Mutter hatte Ängste, Depressionen, und war deswegen vielleicht nicht emotional präsent für das Kind, worunter dieses sehr litt und auf sich bezog (Kinder lernen sich und ihre Gefühle wahrnehmen, nur dadurch, dass die Mutter sie reflektiert, darauf reagiert!). Es kann so vieles sein. Auf jeden Fall ist es so, dass das Kind das verdrängt, weil es das nicht verarbeiten kann und es dann irgendwann wieder hochkommt, meist in der Pubertät, die ca mit 11 J. beginnt. Wie bei mir. Das, was da ist (?) manifestierte sich in Form dieser Phobie.
manchmal glaube ich auch, dass es einfach so ist und da nichts dahinter steckt, aber eigentlich hat meiner Meinung nach alles seinen Ursprung in der frühen Kindheit. Die Eltern können oft gar nichts dafür. Sie tragen ihre eigenen unbewussten Konflikte und Ängste mit in die Beziehung und der Säugling spürt das. Was säuglinge alles mitkriegen, was sie prägt, ist unglaublich!
Eine Möglichkeit ist auch eine Regressionshypnose, oder allg. Therapien, wo man sich wieder in das Erleben der Kindheit versetzt. Man kann so verstehen was war und Traumata wieder erleben.
Meine Therapeutin sagt, Phobien haben etwas mit Sexualität zu tun. Vieles hat mit Sexualität zu tun und auch mit unterdrückter Aggression (womit sehr viele Probleme haben). Sexualität ist ja auch das was zwischen Mutter und Säugling passiert (Wickelsituation, Streicheln, Körperkontakt, Nähe), dadurch wird das spätere Sexualverhalten geprägt...
Wir haben das mal symbolisch betrachtet. Wovor habe ich Angst? Das Wort "schlecht" sagt schon viel aus. Ich habe Angst, dass etwas schlechtes aus mir oder anderen rauskommt. Ich habe Panik vor diesem "Übel". Irgendwas muss doch da sein, wovor ich so panische Angst habe.
Ich hatte auch immer Probleme ich selbst zu sein, mit dem Selbstwertgefühl. Dachte oft, ich sei "schlecht". Habe da aber ganz bewusst irgendwann dran gearbeitet.
Vermutlich ist mein Trauma einfach, dass ich mit 3 Monaten zwei Wochen von meiner Mutter getrennt war, weil sie im Krankenhaus war. Das ist ganz schlimm für einen Säugling, der sich noch als symbiotisch mit der Mutter empfindet und sie braucht. Andere stecken das besser weg, aber ich bin besonders sensibel. Manche erleben viel schlimmeres, scheinen aber später kaum zu leiden. Da sind einfach Unterschiede. Man kann Leid nicht miteinander vergleichen.
Was auch immer es ist, wollte euch einfach mal so meine Überlegungen mitteilen...

Meine Angst davor, dass andere sich übergeben, ist mitlerweile viel stärker, als die, dass ich mich selbst übergebe. Ich war jahrelang psychosomatisch krank. Mir war immer übel. Ich bin einfach schon daran gewöhnt. Also die Angst ist nicht mehr so konkret, gerade weil ich einfach weiß, dass ich mich fast nie übergebe. Ich war auch mal 10 Jahre brechfrei.
Ich finde einfach alles schlimm, was damit zu tun hat. Aber ich leide mehr unter diesem tiefen Angstgefühl und den Depressionen, als unter Panik.
Dennoch bin ich auch ein sehr fröhlicher, lebendiger Mensch, geh viel feiern, reise gerne usw.
WEshalb ich meinte, dass es bei mir bisschen anders ist, ist, weil ich viel trinke und vor MDG nicht so konkret Angst habe. Ich habe einfach nie MDG gekriegt. Irgendwann wusste ich einfach, dass ich es nicht kriege. Ich war ja eh schon mit meiner ständigen Übelkeit beschäftigt.
Mit Alkohol habe ich ca mit 14 angefangen. Ich hatte auch Angst, dass mir schlecht würde. Aber weil alle anfingen, wollte ich dazu gehören. Und der Alkohol hat mir ein Gefühl von Stärke und Angstlosikeit gegeben. Auch, wenn mir am nächsten Tag bisschen übel war, gab mir das ein Gefühl von Stärke. Ich erlangte langsam das Gefühl, dass ich viel vertrage (essen und Alkohol) weil ich nie brechen musste. Irgendwann ging es mir aber immer schlechter, bis ich gar kein Alkohol mehr vertrug, weil ich dann immer kotzen musste, aber so, dass kaum was raus kam. Es war nie was im Magen, nach dem Trinken. Dieses Würgen finde ich nicht ganz so schrecklich wie richtiges Kotzen. Obwohl die Übelkeit und der Moment, wo es hochkommt grausam ist. Ich trank 2, 3 Jahre nicht u mir gings trotzdem immer schlecht. Ich dachte, wenn das so weiter geht, kann ich irgendwann nicht mehr.
Dann wurde es allmälich besser und ich wurde allgemein sehr glücklich. Die glücklichsten Jahre meines Lebens begannen (muss mal zum Ende kommen, kann halt nicht alles erzählen, obwohl ich gerne würde).
Naja, die Angst ist ein ständiger Begleiter. Zeitweise kann ich damit ganz gut leben, denke nicht immer daran, aber jetzt ist es wieder sehr präsent.

Ich hoffe, dass mir die Foren im Internet helfen können, einen Weg aus der Phobie zu finden und will weitere Therapien versuchen.

Würde mich freuen mehr von euch zu hören.

Jetzt bin ich wieder total bewegt, weil ich so viel über dieses Thema geschrieben habe. Habe immer Angst zu viel in das negative abzurutschen. Gott sei Dank bin ich auch ein Mensch, der sehr viel und intensiv Glück empfindet, das sind so zwei Gegensätze, kennt ihr das auch?

Liebe Grüße und gute Besserung an euch alle!!!
06.03.2006 22:26
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valeskaw
unregistriert
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Hallo Callamia,
ob Du Dir vorstellen kannst, wie es mir gerade geht...?
Ich lese Deinen Beitrag und- der könnte exakt von mir stammen.
Ich leide schon seit- ja, seit ich denken kann unter ganz schrecklicher Angst vor dem Erbrechen und mich mit einer Magen- Darm- Grippe anzustecken- das ist so furchtbar und belastend- wem sag ich das...
Ich würde mich freuen, wenn Du mir zurückschreibst, weil ich es jetzt endlich gewagt habe, diese Angst anzugehen- ich möchte etwas dagegen unternehmen- vielleicht können wir uns austauschen.

Liebe Grüße,

Valeska
06.03.2006 22:26
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treanchen
unregistriert
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Hallo Zusammen! Ich bin eben zufällig auf diese Seite gekommen und ich bin irgendwie auch sehr erleichtert das es nich nur mir so geht... Ich komme mir schon echt verrückt vor ständig mit der Angst vor einem Mgd-virus zu leben. Es ist echt extrem bei mir.wenn jemand auch nur andeutet das ihm schlecht is, mache ich einen riesen Bogen um denjenigen. ich könnte nie alkohol trinken aus angst ich könnte brechen. eigentlich dreht sich fast mein ganzer Tag darum, ich bilde mir schon immer ein das ich MGD hab und nehme vorsichtshalber schon immer magentropfen... ich bin so ratlos wie das jemals aufhören soll, dass macht mích echt fertig. ich kann schon kaum mehr weggehen und wenn ich weiß das so im frühjahr oder im herbst meist die zeit für MGD ist, würde ich mich am liebsten den ganzen tag in meinem Zimmer einschließen und nicht zur schule gehen.
weiß da vllt. jemand einen rat? wenn ich nur merke das mir übel wird oda wenn ich durchfall hab, macht sich sofort Panik breit.. ich schwitze, werde blass, mir wird schwindelig und ich kann an nichts anderes mehr denken. besonders in der schule ist das séhr lästig und ich will einfach das es aufhört. Wie ich das später mit kindern machen soll, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen...aber mit so einer panik ist ein ganz normales leben (für mich) irgendwie unmöglich. bitte meldet euch, wenn ihr rat wisst
liebe grüße und für euch alles gute
06.03.2006 22:27
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treanchen
unregistriert
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kann man jetzt eigentlich einem MDG vorbeugen... durch spritzen tabletten oder duch irgendetwas??? ich würd alles machen lg
06.03.2006 22:27
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ninimaus1987
unregistriert
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Ich habe auch pansiche angst vor erbrechen.das letzte mal ist es vor 6 jahren passiert.bei mir ist es auch so dass immer wenn ich weis das jemand im klassenraum bauchschmerzen hat dann ruf ich nachmittags an und frage ob es ihm wieder besser geht und wenn nicht dann denk ich die nächsten 10 tage daran weil 10 tage ist ja die zeit in der so ein virus ausbricht.bei nur leichten bauchschm,erzen kreig ich schonm so eine wahnsinnspanik das ich zittern muss und alles und wenn jemand über das thema redet dann wird mir selber schlecht davon und schwiondelig und alles ich muss dann den raum verlassen oder weg aus der situation und mich erstmal wieder abregen.das ist richtig schlimm bei mir ich bin froh das ich damit nicht alleine bin.als mein bruder das hatte im mai da war ich den ganzen tag draussen und bin nur zum essen reingegangen.meine eltern fanden das lächerlich aber ich konnte mich einfach nicht im haus aufhalten es war kalt und hat mega geregnet und ich sass den ganzen tag draussen rum.abends bin ich dann rein und sofort in mein zimmer.tür zu und den ganzen tag fenster auf.ich hab mich da richtig geschämt weil mein bruder ganz alleine war und ich ihm nicht geholfen habe.das tut mir so leid aber ich habe selber solceh panik gehabt.meine mutter war immer bei ihm und sie hat es nicht bekommen aber ich hatte so sehr angst das ich nicht mal zu ihm gegangen bin.nur immer ganz kurz.ich weis auchn icht wie ich das mit meinen eigenen kindern machen soll ich kom damit voll nicht klar mit kranken mwenschen dann wird mir selber imm er schwindelig und schlecht.wenigstens weis ich jetzt das ich nicht alleine bin damit.
06.03.2006 22:27
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diamondtears
unregistriert
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Hätte ich nicht gedacht, dass es sowas gibt. Ich dachte ich wäre die einzige person, die ständig angst hat, sie zu erbrechen.
So wie heut. Hab heute, wahrscheinlich zu viel Süßes gegessen und dann Durchfall bekommen, trotzdem hab ich voll angst, eine MDG zu bekommen und dann erbrechen zu müssen. Ich kann mir nix schlimmeres vorstellen. Besonders jetzt im Einter geht es mir fast keinen Abend gut, weil ich immer so große angst davor hab. Nur wenn ich weg bin, fühl ich mich sicher. Das ist ja das seltsame daran.
Wenn ein ASnflug von Übelkeit kommt, trink ich meistens sofort Kamillentee. Der hilft dann meistens, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich es mir einbilde. Früher war es noch nciht so extrem. Da hab ich manchmal eine woche lang gar nicht mehr dran gedacht, doch jetzt ist es eine richtige Phobie geworden...
Nja, aber da ich erst 17 bin kann ich auch ncht einfach zu jemanden gehen und sagen "Ich hab eine Phobie vorm Erbrechen. Krieg ich eine Therapie?" Wie kann ich endlich davon loskommen? Ich
06.03.2006 22:28
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kaiahnung
unregistriert
Erbrechen!!!!!!!! antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

wenn du Kamillentee trinkst und es wird besser,kann es auch eine Entzündung sein,denn dieser wirkt entzündungshemmend,versuch es doch einmal mit Kümmel, der beruhigt den Magen-Darmtrakt.Tabltten helfen nur kurz und reizen danach noch mehr!!!!!! Gruß Kai
06.03.2006 22:28
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diamondtears
unregistriert
Ja, aber antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

...so oft wie ich es trinke ist es nicht normal. Ich meine, ich trinks ja immer wenn mir übel ist, und das ist mir echt ein bisschen arg oft.

Was andres, weiß jemand wie lang man
06.03.2006 22:29
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nightflight3
unregistriert
Hi du! antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

Ich hab genau das gleiche wie du, jedoch war es früher viel schlimmer (so mit 12 jahren). Ich war damals mit meinen eltern auf mallorca undich hatte ständig angstmir die MDG einzufangen. Und durch das ständige nachdenken wurde mir wirklich schlecht.

Oder wenn ich jemand erbrechen sehe oder höre,oh je, bekomme immer herzrasen und angst. Keine ahnung woher sowaskommt.Ich musste erst 2mal in meinemleben erbrechen, das letzte mal mit 6,heute bin ich 26!

Mach dir mal keine gedanken, das hat fast jeder mensch, die einen haben angst vorm herzinfakt, die anderen vorm hirntumor und die wir eben vor erbrechen...

Liebe grüsse katja
06.03.2006 22:29
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callamia
unregistriert
Danke für Eure Nachrichten antworten Zitieren Editieren meldenZum Anfang der Seite springen

Hallo Ihr Lieben !

Vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Ich war auch froh zu lesen, dass ich mit diesem Problem nicht alleine dastehe. Ich habe erst vor kurzem gelesen, dass es tatsächlich eine Phobie ist. Früher dachte ich einfach nur, dass ich übertreibe, aber nachdem ich mich ein bisschen über Emetophobie erkundigt habe und eine Kollegin von mir meinte, ihr Sohn (16) habe es auch, habe ich mich ein bisschen mehr damit beschäftigt.

Jede Phobie hat ja ihren Ursprung und ich frage mich, was war bei mir der Auslöser? Wisst Ihr, warum Ihr diese unbegründete Angst habt? Ich meine, es ist ja irgendwie unbegründet, denn Erbrechen ist eine ganz natürliche Reaktion des Körpers und man stirbt ja nicht davon. Am Anfang dachte ich, dass es einfach nur ein Ekelgefühl ist, schließlich ist Erbrechen ja wirklich ekelig, in jeder Hinsicht. Aber Durchfall ist auch nicht angenehm, aber das macht mir überhaupt nichts aus. Ich habe versucht, dieses Angstgefühl dadurch zu erklären, dass der Weg, wie Erbrochenes wieder aus dem Mund ausgeschieden wird, einfach unnatürlich ist. Ich meine, der Mund ist ja dafür bestimmt Nahrung aufzunehmen, also herunterzuschlucken und dann bleibt es dort und geht seinen Weg, aber anders herum, also dass die ganze Masse von unten wieder hochkommt, das finde ich einfach unnatürlich und ekelig, wobei es ja doch irgendwie eine natürliche Reaktion des Körpers auf etwas Verdorbenes oder so ist, aber ich finde es halt unnatürlich. Ich habe auf der Website www.emetophobie.de gelesen, dass Psychologen oft von zwei Ursachen ausgehen: entweder sexueller Missbrauch oder ein unangenehmes Erlebnis mit Erbrochenem. Das mit dem sexuellen Missbrauch finde ich recht weit hergeholt, denn jede Phobie wird mit sexuellem Missbrauch in Verbindung gebracht und das finde ich ein bisschen übertrieben und zu einfach. Ich meine, jeder hat irgendeine Phobie und dabei ist er noch lange nicht sexuell missbraucht worden Ich weiß, dass ich mal eine sehr unangenehme Erfahrung mit Erbrochenem hatte, ich bin nämlich im Teenageralter mal darin ausgerutscht. Ich hatte eine neue Hose an, die ich geliebt habe und die war natürlich voll von dem Erbrochenen. Ich habe mich sooo geekelt Ich frage mich, ob diese Panik nun daher kommt, denn ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich das Angstgefühl schon vor diesem Erlebnis hatte oder ob es dadurch erst zum Ausbruch gekommen ist. Habt Ihr irgendwelche Erfahrungen und wisst Ihr, woran es bei Euch liegen könnte? War vielleicht schon mal jemand von Euch bei einem Psychologen?

Bei mir ist es zum Glück noch nicht sooo schlimm, dass ich z.B. kein Flugzeug mehr nehme, oder so, dafür reise ich einfach zu gerne und das lasse ich mir durch diese dämliche Angst nicht nehmen. Aber ich denke halt immer daran Hoffentlich muss keiner brechen. Im Moment zirkuliert hier auch die MDG, meine Kollegin hat sie sogar und war gestern nicht im Büro. Ich hoffe, dass sie heute und morgen noch Zuhause bleibt. Ich wasche mir wie wahnsinnig die Hände Der Durchfall ist mir eigentlich egal, aber das Brechen nicht.

Katja, wie schaffst Du es schon 20 Jahre nicht mehr gebrochen zu haben? Ich breche zwar nicht oft, aber trotzdem kommt es schon mal vor. Aber ich war auch fast 10 Jahre brechfrei
Den Grund, warum ich mal breche, weiß ich nicht, denn ich habe einen eher unempfindlichen Magen und muss nicht oft brechen, vielleicht ist es dann ab und zu mal der Virus der MDG. Mir wird auch eigentlich nicht schlecht, wenn ich jemanden brechen sehe, ich bekomme halt eher dieses Ekelgefühl und die Angst und ich muss dann hinterher noch daran denken. Ich habe mich noch nie übergeben müssen, weil ich Erbrochenes gesehen habe, oder jemand gebrochen hat. Ich ekel mich halt einfach davor, muss aber selber nicht brechen. Die Angst ist so unerträglich, ein richtiges Panikgefühl mit Schweißausbrüchen und Schüttelfrost. Ich habe dann auch totales Herzrasen und es schnürt mir die Kehle zu. Wenn das Übelkeitsgefühl nachlässt beruhige ich mich ein bisschen. Es ist aber immer so phasenweise, die Übelkeit steigt plötzlich an, lässt dann wieder nach und so geht es über Stunden. Entweder endet es dann, indem ich mich übergebe oder es verschwindet ganz plötzlich. Wenn es dann auf einmal verschwindet, frage ich mich, ob ich es kontrolliert habe, ob ich es im Griff hatte und es dadurch vorbei ging, denn irgendetwas muss ja in meinem Magen nicht ok gewesen sein und hätte vielleicht dazu geführt, dass ich brechen muss, wenn ich nicht mit meiner Panik dagegen angekämpft hätte.
Ich frage mich, ob man sich wirklich kontrollieren kann und vermeiden kann zu brechen. Hat schon mal jemand irgendwelche Pflanzenpräparate ausprobiert? Es gibt ja auch von den Bachblüten die Rescue Tropfen gegen Angstzustände. Ich habe die sogar, aber noch nie daran gedacht, sie auszuprobieren. Von Antidepressiva halte ich nämlich nichts, ich muss aber auch sagen, dass mich meine Phobie noch nie dazu getrieben hat, depressiv zu sein. Natürlich bestimmt sie meinen Alltag, ich denke viel darüber nach, eigentlich jetzt noch mehr, nachdem ich gelesen habe, dass ich nicht alleine dieses Problem habe und es sogar einen Namen dafür gibt. Aber es ist halt eher in bestimmten Situationen, wenn jemand brechen könnte oder ich Erbrochenes sehe, eine MDG umhergeht oder mir übel ist. Ansonsten kann ich zum Glück mein Leben genießen, die Phobie hat mich zum Glück noch nicht vollkommen in ihren Klauen.

Wie ist es bei Euch?

Ich frage mich aber auch, wie es mal sein wird, wenn ich ein Kind habe oder so. Aber ich muss sagen, dass ich das Erbrochene von einem Baby nicht so schlimm finde, da es ja ziemlich wässrig ist. Ich finde es halt von einem Erwachsenen viel schlimmer. Aber aus Babys werden Kinder und die haben ja oft MDG

Ich habe auch mal gelesen, dass es mit angestauten Aggressionen zusammenhängen kann, die man einfach nicht rauslassen will. Wahrscheinlich gibt es verschiedene Ursachen, die bei jedem Einzelnen von uns dazu geführt haben. Jeder Mensch geht ja unterschiedlich mit Problemen um und neigt zu bestimmten Verhaltensmustern. Vielleicht hätte eine andere Person eine andere Phobie entwickelt, wir halt diese Brechphobie. Seid Ihr denn auch eher sensibel und emotional? Vielleicht sind sensible Personen eher zu dieser Phobie geneigt? Ich bin nämlich ein recht sensibler und mitfühlender Mensch.

Ich würde mich freuen, wieder von Euch zu hören!
Vielleicht hat jemand Tipps, wie man die Angst überwältigen kann und wie jeder von Euch damit umgeht. Vielleicht besiegen wir ja auch irgendwann diese Phobie!

Liebe Grüße
06.03.2006 22:30
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ellala
unregistriert
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Das ist eine ganz normale Angststörung.
Manche haben Angst im Supermarkt zusammenzubrechen, manche haben Angst, wenn das Herz so schnell klopft, dass sie einen Herzinfarkt bekommen, etc.

Momentan hab ich auch etwas Angst vorm Erbrechen. Ich hatte eine arge Angststörung entwickelt (ursprünglich war es Angst vor Durchfall)... konnte nicht mehr Essen, nicht mehr schlafen... ich war mit meinen Nerven komplett am Ende. Und wie ich so komplett am Boden war musst ich einmal kotzen. Naja eh irgendwie klar, dass sich in meinem Hirn dann gleich eine Angst vorm Erbrechen eingenistet hat (vorher hatte ich Angst vor Durchfall, den hatte ich aber auch wirklich). Ich hab dann mit Anitdeppressiva angefangen, seit dem geht es mir echt super, außer wie ich angefangen hab mit den ADs war mir einmal total übel und da musste ich kotzen... ist über drei Monate her.

Naja... momanten ist es so, wenn ich zB nervös bin, dann wird mir übel. Diese Übelkeit äußert sich bei mir so: trockener Mund, Klos im Hals und ein unentspanntes Gefühl im Bauchraum, dann bekomm ich Angst vorm Erbrechen... Wobei diese Angst aber unbegründet ist, weil ich seit über 3 Monaten nicht mehr gekotzt hab. Wenn diese Übelkeit kommt, die bei einer Angststörung ganz normal ist, dann kämpf ich nicht gegen dies Übelkeit an und sie verschwindet dann wieder ganz von alleine.

Wie oft musst du erbrechen und was ist der Grund?
Freu michs schon auf deine Antwort.

LG ellala
06.03.2006 22:30
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golady15
unregistriert
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oh mein Gott ich kenne dieses angst gefühl zu gut... ich habe immer wenn mir schlecht ist angst das ich kotzen muss...

ich weiß auch nicht warum aber ich hab's einfach!!!

ich kann auch keine kotze sehen oder riechen... und erst recht niemanden dabei zu schauen...und wenn ichs hör dreh ich auch voll ab

deswegen frag ich mich auch, wie ich das mal machen soll wenn ich erst mal kinder hab und die mal kotzen müssen... immmerhin musses ja dann jemand weg machen

kann uns vielleicht ned irgend jemand helfen ö.
06.03.2006 22:31
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kisscologne
unregistriert
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Ja, genau das hab ich auch!

Ich bekomme Panik und Herzrasen ... früher als Teenie war das ganz schlimm, da hab ich Leute fast aus dem Zimmer geschmissen, wenn die nur angedeutet haben, dass ihnen übel sei ... oder ich bin aus dem Klassenzimmer verschwunden, wenn meine Banknachbarin über Übelkeit geklagt hat.

Heute ist es etwas besser, aber vor allen in Flugzeugen und Bussen bekomme ich die Megapanik!

ich kann das nicht hören, riechen, sehen ... nix!!

Wenn ich höre, dass Freundinnen sich dabei gegeseitig die Haare hochhalten oder so nen Scheiss, krieg ich die Krise. Das könnte ich NIE!!!!

Und wenn ich selbst das Gefühl habe, ich müsste mich übergeben, bekomme ich eine solche Panik und Herzrasen, dass ich kaum noch Luft bekomme.

Hm. Hat nicht jemand eine Idee was man dagegen tun kann?
06.03.2006 22:31
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luis666
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hättest mal gestern auf der Party sein sollen, auf der ich war,was da wieder gekotzt wurde!Naja,man kann aber nicht einfach abhauen und die Leute ihrem Schicksal überlassen,da muss man schon mal jemandem die Haare festhalten oder was zu trinken bringen.Wenn du sowas hast freust du dich doch auch wenn sich jemand um dich kümmert ,oder
06.03.2006 22:32
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choochoo81
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pe7
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Ich bin so was von überrascht, dass ich mit diesem problem nicht aleine bin und dass es sogar dafür einen namen gibt...

Ich habe immer angst, während dem erbrechen, ersticken zu müssen.Mtr kann es noch so schlecht sein, ich kann einfach nicht erbrechen, da die angst einem zuschnürt...ICh bekomme immer einen schlimmen schüttelfrost, der mich total verkrampft!
Ich habe jetzt immer ein Kaugummi gegen reiseübelkeit bei mir-dann steiger ich mich nicht so rein!
Alles Liebe, freue mich über weitere Leidensgenossinnen!
Pe7
06.03.2006 22:33
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lexa46
unregistriert
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Habe ganz gespannt eure Beiträge gelesen.
Und kann vielen von euch eine Antwort auf die Frage geben "Was ist wenn ich mal Kinder habe"
Tja, ich habe eine Tochter und sie ist jetzt 6 Jahre alt. Natürlich kommt es bei Kindern vor, dass sie sich übergeben. Es ist wirklich nicht einfach, dass kann ich euch sagen. Meine Tochter hat sich zu meinem Glück noch nicht oft übergeben. Aber wenn es dann mal so ist dann muss ich daneben sitzen und kann nicht wegrennen wie ich es bei anderen tun würde.
Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Einerseits möchte ich wegrennen andererseits wer möchte sein Kind in so einer Situation schon alleine lassen.
Meine Tochter ist Gott sei Dank so dass sie sich in einen Eimer übergibt - wenn es ihr mal übel ist. Somit bleibt mir das aufwischen erspart. Aber als sie noch kleiner war kam es auch mal vor, dass sie sich ohne Vorwarnung übergeben hat. Aber nach dem 2. oder 3. mal war es mir dann fast schon egal. Was bleibt mir denn?
Bei mir weiß ich allerdings den Auslöser für die Panik.
Mir hat mal jemand - als ich 3 Jahre alt war - ins Gesicht gekotzt. Seither ist für mich Erbrechen oder Erbrochenes der reinste Horror!
Auch wenn die MGD rumgeht hoffe ich, dass sie mich verschont! Die letzte MDG hatte ich vor 7 Jahren. Seither nix mehr.
Na gut - wenn ihr wollt könnt ihr mir schreiben oder Fragen stellen - stehe gerne zur Verfügung und interessiere mich auch sehr für andere "Lebensgeschichten"

Liebe Grüße Lexa46
06.03.2006 22:33
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golady15
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aaaaah hilfeeeeeee!

hab magen darm grippe hab so angst das ich kotzen muss
06.03.2006 22:34
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